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Info:

AHO Aktuell - Informationen zur Tiergesundheit

Mediziner: Hunde – und Katzenwürmer können Heuschnupfen fördern (18.10.2007)

Isparta (aho) - Personen, die sich mit Spulwurmlarven von Hunden (Toxocara canis) und Katzen (Toxocara cati) infizieren, entwickeln weitaus häufiger eine „Allergische Rhinitis“ (Heuschnupfen) als Personen, die nicht mit den tierischen Parasiten infiziert sind. Zu diesem Thema berichteten kürzlich Mediziner der „Suleyman Demirel University School of Medicine“ in Isparta in der Fachzeitschrift „American Journal of Rhinology“. Sie konnten in Blutproben von Patienten mit „Allergischer Rhinitis“ deutlich häufiger Antikörper gegen Toxocara canis und Toxocara cati nachweisen. Die Mediziner empfehlen, Allergiker auf eine mögliche Infektion mit den Hunde – und Katzenparasiten mittels Blutproben zu untersuchen.
Yariktas, Murat; Demirci, Mustafa; Aynali, Giray; Kaya, Selcuk; Doner, Fehmi Relationship between Toxocara seropositivity and allergic rhinitis.
Am J Rhinol. 2007 Mar-Apr;21(2):248-50
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Zwingerhusten

AHO Aktuell - Informationen zur Tiergesundheit
Epidemie: Häufung von ’’Zwingerhusten’’ in Bayern (16.10.2007)
Regensburg (aho) - In den bayerischen Landkreisen Regensburg, Cham und Schwandorf treten bei Hunden vermehrt Fälle von „Zwingerhusten“ auf. Wie die „Mittelbayerische Zeitung“ unter Berufung auf Tierärzte und Hundehalter berichtet, ist die Situation schlimmer als in den vergangenen Jahren.
Anders als der Name fälschlich vermuten lässt, können sich Hunde auch in Hundeschulen, in Hundepensionen, auf Ausstellungen, in Tierarztpraxen, beim Gassi-Gehen und auf der Hundewiese mit den Erregern des Zwingerhustens infizieren. Die Erreger werden durch Husten und Niesen (Tröpfcheninfektion) übertragen. Die beteiligten Erreger lösen eine Entzündung des Kehlkopfs, der Luftröhre und der Bronchien aus. Erste Symptome sind ein lauter, trockener Husten, Niesen, Würgen, Erbrechen und Nasenausfluss. Später kommen Fieber und Appetitlosigkeit hinzu. Diese Symptome können mehrere Wochen bestehen.
Die beteiligten Viren (Canines Parainfluenzavirus u. Adenovirus Typ2) werden durch die meisten Routineimpfungen bereits abgedeckt. Um vor dem gefürchtete Bakterium Bordetella bronchisteptica zu schützen, kann dem Hund ein Impfstoff auf die Nasenschleimhaut gesprüht werden. Die Impfschutz setzt nach 5 Tagen ein und kann so kurzfristig als Notimpfung vor Situationen mit erhöhter Infektionsgefahr eingesetzt werden.
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